Warum kandidieren Sie für das Amt der Bürgermeisterin?

Weil ich davon überzeugt bin, dass Wunstorf mehr Transparenz, mehr Bürgernähe und eine Verwaltung braucht, die sich als Dienstleister für die Bürger versteht.

Als Rats- und Ortsratsmitglied habe ich in den vergangenen Jahren viele Entscheidungen begleitet und erlebt, wo Verbesserungsbedarf besteht. Ich möchte Verantwortung übernehmen und dazu beitragen, dass die Interessen der Bürger wieder stärker im Mittelpunkt stehen.



Wer ist Kerstin Obladen?

Ich bin Ratsmitglied, Ortsratsmitglied in Steinhude, Immobilienverwalterin und rechtliche Betreuerin.

Durch meine berufliche Tätigkeit kenne ich die Sorgen vieler Menschen aus erster Hand. Ich weiß, wie sich Bürokratie auf den Alltag auswirken kann und wie wichtig pragmatische Lösungen sind.



Was unterscheidet Sie von anderen Kandidaten?

Ich bringe einen anderen Blickwinkel mit.

Während andere Kandidaten überwiegend aus Politik, Verwaltung oder juristischen Berufen kommen, habe ich viele Jahre als Unternehmerin gearbeitet und bin bis heute beruflich in der Praxis tätig.

Ich weiß, wie sich Bürokratie auf Unternehmen, Vereine, Familien und Bürger auswirkt. Ich kenne die Sorgen von Menschen, die auf funktionierende Behörden angewiesen sind, aber auch die Herausforderungen von Eigentümern, Mietern und Selbstständigen.

Deshalb betrachte ich politische Entscheidungen nicht nur aus Sicht der Verwaltung, sondern vor allem aus Sicht der Bürger.

Eine Stadt wird nicht für Behörden geführt, sondern für die Menschen, die hier leben, arbeiten, Familien gründen, Unternehmen führen oder sich ehrenamtlich engagieren.

Genau diese Perspektive möchte ich als Bürgermeisterin in die Verwaltung einbringen.



Wie stellen Sie sich Bürgernähe vor?

Bürgernähe bedeutet für mich, erreichbar zu sein, zuzuhören und die Menschen bei wichtigen Entscheidungen mitzunehmen.

Ich werde regelmäßig auf dem Wochenmarkt das Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern suchen und feste Gesprächstermine in der Wasserzucht 28 anbieten.

Außerdem informiere ich hier und meine Social-Media-Kanäle transparent über aktuelle Themen und politische Entscheidungen.



Was können die Bürgerinnen und Bürger von Ihnen erwarten?

Ehrlichkeit, Transparenz und Verlässlichkeit.

Ich werde den Menschen nichts versprechen, was eine Bürgermeisterin allein nicht umsetzen kann. Viele Entscheidungen werden vom Rat getroffen und damit letztlich von den politischen Mehrheiten bestimmt, die die Bürger selbst wählen.

Mit mir gibt es keine Parteipolitik zulasten der Bürger. Gute Ideen werden nicht danach bewertet, von welcher Partei sie kommen, sondern ob sie Wunstorf voranbringen.

Mein Maßstab sind Vernunft, Transparenz, Bürgernähe und ein verantwortungsvoller Umgang mit Steuergeldern.



Wie stehen Sie zur Parteipolitik?

Kommunalpolitik sollte sich an den Bedürfnissen der Bürger orientieren und nicht an ideologischen Vorgaben.

Ich kandidiere für die FREIEN WÄHLER, weil wir für Sachpolitik, Bürgernähe und unabhängige Entscheidungen stehen.

Für mich zählt nicht, von wem ein Vorschlag kommt, sondern ob er sinnvoll für Wunstorf ist.



Wie stehen Sie zur Innenstadtentwicklung?

Unsere Innenstadt muss attraktiv, lebendig und gut erreichbar bleiben.

Der Einzelhandel, die Gastronomie und lokale Unternehmen brauchen gute Rahmenbedingungen. Weniger Bürokratie, ausreichende Parkmöglichkeiten und eine attraktive Innenstadt gehören für mich zusammen.



Was wollen Sie beim Thema Wohnen verändern?

Wohnen muss bezahlbar bleiben.

Die Stadt sollte Bauvorhaben zügiger begleiten, Verfahren beschleunigen und gleichzeitig darauf achten, dass die Interessen der Bürger und der Charakter unserer Ortsteile gewahrt bleiben.



Wie sehen Sie die Situation in Steinhude?

Steinhude ist das touristische Aushängeschild unserer Stadt und gleichzeitig Heimat vieler Menschen.

Die Herausforderungen durch Verkehr, Parkdruck und steigende Wohnkosten müssen ernst genommen werden. Entscheidungen sollten gemeinsam mit den Bürgern entwickelt werden und nicht über ihre Köpfe hinweg.



Wie stehen Sie zur Energiepolitik?

Eine sichere, bezahlbare und verlässliche Energieversorgung ist für Bürger und Unternehmen unverzichtbar.

Ich unterstütze erneuerbare Energien, wenn sie mit Augenmaß geplant werden und die Interessen der betroffenen Bürger berücksichtigt werden.

Klimaschutz und wirtschaftliche Vernunft müssen zusammen gedacht werden.



Wie stehen Sie zu Windkraft und Photovoltaik?

Die Energiewende wird nur gelingen, wenn die Bürger mitgenommen werden.

Standortentscheidungen müssen transparent getroffen werden. Die Interessen von Anwohnern, Landwirtschaft, Naturschutz und Kommunen sind sorgfältig abzuwägen.

Wunstorf sollte von solchen Projekten profitieren und nicht nur die Belastungen tragen.



Wie wollen Sie die Verkehrssituation verbessern?

Verkehrspolitik darf nicht ideologisch sein.

Wunstorf braucht Lösungen für Autofahrer, Radfahrer, Fußgänger und Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs gleichermaßen.

Mein Ziel ist ein vernünftiges Miteinander statt einer Politik gegeneinander.



Wie stehen Sie zu Fahrradwegen?

Fahrradwege gehören zu einer modernen Verkehrsinfrastruktur.

Wo Radwege sinnvoll und sicher sind, sollten sie verbessert oder ausgebaut werden. Besonders wichtig sind sichere Schulwege und gute Verbindungen zwischen den Ortsteilen.

Dabei müssen die tatsächlichen Bedürfnisse der Bürger berücksichtigt werden.



Wie stehen Sie zum Auto?

Viele Menschen in Wunstorf sind auf ihr Auto angewiesen.

Deshalb lehne ich eine Politik ab, die einzelne Verkehrsteilnehmer gegeneinander ausspielt. Wir brauchen sichere Straßen, funktionierende Radwege, ausreichend Parkmöglichkeiten und einen attraktiven öffentlichen Nahverkehr.



Wie stehen Sie zum öffentlichen Nahverkehr?

Ein guter Nahverkehr ist wichtig – insbesondere für Jugendliche, Senioren und Pendler.

Die Anbindung der Ortsteile sowie die Verknüpfung von Bus sollten weiter verbessert werden.



Wie wollen Sie mit Steuergeld umgehen?

Steuergeld ist das Geld der Bürger.

Deshalb müssen Ausgaben transparent, nachvollziehbar und wirtschaftlich sein. Große Projekte dürfen nicht unnötig verzögert werden, weil Verzögerungen häufig zusätzliche Kosten verursachen.



Wie wollen Sie die Verwaltung führen?

Die Verwaltung soll für die Bürger arbeiten.

Ich wünsche mir eine moderne, serviceorientierte Verwaltung mit klaren Zuständigkeiten, transparenten Abläufen und einer Kultur, in der Lösungen gesucht werden.



Was ist Ihr erstes Ziel als Bürgermeisterin?

Mehr Transparenz schaffen.

Ich möchte, dass Bürger frühzeitig informiert werden und nachvollziehen können, warum Entscheidungen getroffen werden. Die Menschen sollen stärker in wichtige Entwicklungen eingebunden werden.



Warum sollten die Bürger Ihnen ihre Stimme geben?

Weil ich zuhören kann, weil ich unabhängig denke und weil ich den Mut habe, Missstände offen anzusprechen.

Ich stehe für Bürgernähe statt Bürokratie, Transparenz statt Hinterzimmerpolitik und Sachpolitik statt Ideologie.

Mein Ziel ist ein Wunstorf, in dem die Bürger wieder stärker gehört werden und Politik nachvollziehbar bleibt.


Wunstorf, 31.05.2026